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501 Dart-Regeln: so funktioniert der Klassiker

Der Klassiker: von 501 auf genau null — der letzte Dart muss ein Doppel sein.

Kurz erklärt

Beide Spieler starten bei 501 Punkten. Jede Aufnahme besteht aus drei Darts, die geworfene Summe wird vom Rest abgezogen. Gewonnen hat, wer zuerst exakt auf null kommt — und den letzten Dart in ein Doppelfeld oder das Bullseye setzt (Double-Out).

So wird gespielt

1

Beide starten bei 501 Punkten (bei kürzeren Spielen bei 301).

2

Wer anfängt, wird ausgeworfen: Beide werfen einen Dart aufs Bull, der Nähere beginnt.

3

Pro Aufnahme werden drei Darts geworfen, die Summe wird vom eigenen Rest abgezogen. Ein Triple zählt dreifach, ein Doppel doppelt, das Bullseye 50, der äußere Bull-Ring 25.

4

Wer unter null, auf genau 1 oder ohne Doppel auf null kommt, hat überworfen — die ganze Aufnahme verfällt, der Rest bleibt wie vor der Aufnahme.

5

Das Leg gewinnt, wer exakt null erreicht und dabei mit einem Doppel oder dem Bullseye ausmacht. Danach beginnt das nächste Leg, üblicherweise wirft abwechselnd der andere Spieler an.

Verbreitete Hausregeln

In der Kneipe wird oft „Straight Out" gespielt: Der letzte Dart darf dann jedes Feld sein — das macht das Ende deutlich einfacher. Manche Runden spielen zusätzlich „Double In": Erst nach einem getroffenen Doppel zählen die Punkte. Bei Turnieren ist die Länge geregelt, meist als „Best of 5 Legs" (wer zuerst 3 Legs hat) oder „First to 3".

Typische Stolperfallen

Der häufigste Fehler ist der Rest 1: Von dort kommt man nicht mehr aus, weil kein Doppel den Wert 1 hat. Deshalb lieber so stellen, dass eine gerade Zahl übrig bleibt. Zweiter Klassiker: Abprallende Darts werden gern noch einmal geworfen — sie zählen aber als geworfen, nur eben ohne Punkte.

In SmartDart spielbar?

Ja. 501 und 301 laufen in SmartDart überall: im Quick Match gegen einen Mitspieler oder den Bot, im Training und in jedem Turnierformat. Average, 180er und Checkout-Vorschläge rechnet die App automatisch mit.

Häufige Fragen

Die ungerade Zahl verhindert, dass ein Leg mit einer reinen Doppel-Serie durchgerechnet werden kann — es muss also mindestens einmal eine ungerade Zahl getroffen werden. Historisch stammt der Wert aus englischen Pubs; er hat sich als gute Balance zwischen Spannung und Spieldauer durchgesetzt.

Neun. Ein 9-Darter ist das Maximum, das rechnerisch geht — zum Beispiel 180, 180, dann 141 als Finish über Triple 20, Triple 15 und Doppel 18. In der Praxis braucht ein Hobbyspieler eher 25 bis 40 Darts pro Leg — das passt zu einem Average zwischen 40 und 60.

Der Durchschnitt der Punkte pro Aufnahme, also pro drei Darts. Ein Hobbyspieler liegt oft zwischen 40 und 60, ein guter Vereinsspieler bei 60 bis 80, Profis bei über 95. Er ist die gängigste Kennzahl, um Spielstärke zu vergleichen.

Das kann SmartDart außerdem

Neben Quick Match und Training ist SmartDart eine vollständige Dart-Plattform für Kneipen, Vereine und Ligen.